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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 208
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Erwartung.

        »Ich komme,« sprach er. – Seliges Erwarten! –
    Im Land verglüht goldroth die Abendschau,
Der Stern der Sehnsucht schwimmt im Himmelsblau,
    Durch's Fenster würzig her vom Garten
Haucht Rosenduft und frischer Thau.

In Lindenwipfeln rauscht ein süßes Regen;
    Die Nachtigall hebt weich zu schlagen an,
Das Mondlicht fluthet in den Tann.
    Ich hör' ein Nah'n auf Waldeswegen,
Und durch die Nacht dringt's leis' heran.

Nun hör' ich's schwebend näher gleiten;
    Das ist sein Schritt! und horch, des Liedes Klang:
Sein Gruß ist's, der durch Nacht und Fahrniß drang.
    Schon muß ich ihm die Arme breiten
In meines Jubels Ueberschwang.

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