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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 205
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Geheim.

      Es weiß nur der Wald und noch wir Zwei
    Um unser verschwiegenes Minnen,
Ich berg' hinter Scherz und Mummerei
    Die selige Gluth tief innen.

Mein Erker lugt vom Felsenkamm
    Hinab in des Thales Enge,
Der Wildbach tost durch die tiefe Klamm,
    Und Föhren krönen die Hänge.

Im Herzen lohte die siegende Gluth:
    Mir brannte Dein Kuß auf den Wangen,
Heiß durch die Adern stürmte das Blut
    Im raschen Wogen und Bangen.

Da plötzlich, überfluthend, jäh
    Wie des Frühlings schwellende Keimniß,
Den schweigenden Föhren im Felsgezäh'
    Vertraut' ich der Liebe Geheimniß.

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