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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 170
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Im November.

Glosse.

    November kam, grau, nebelschwer,
    Mit dunkeln, bösen Tagen,
    Als ob das Licht erschlagen
Und ob die Welt voll Teufel wär'.

Nun gilt's erst recht zu ringen
    Mit Nacht und schwarzer Finsterniß:
    Und ob weit auf den Schlund sie riß,
Und wollt' uns gar verschlingen.

Mit uns ist ein viel tapfer Heer:
    Der Geist, der Wein, die Lieder:
    Sinkt früh das Dunkel nieder, –
So fürchten wir uns nicht so sehr!

Auf! Hebt der Seele Schwingen:
    Und ist die Sonne noch so weit, –
    Zu siegen in des Lichtes Streit, –
Es muß uns doch gelingen!

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