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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 149
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Einer schönen Kurzsichtigen.

    Das ist der Segen solcher Augen,
Die nur zu dem Hineinschau'n taugen,
Daß sie vier Nachtigallen seh'n,
Wo wirklich nur vier Spatzen steh'n.
Sei froh, daß kurz Du von Gesicht: –
Was häßlich ist, Du siehst es nicht,
Du schaust die Welt nur in dem Licht,
Das hold aus Deiner Seele bricht.
So siehst Du anmuthvoll und rein
Rings nur den eignen Widerschein,
Und was die Welt an Schöne hehle, –
So schön ist nichts wie Deine Seele.
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