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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 113
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Der Student und sein Vater.

            Sprach der Vater zu dem Sohne:
Fleiß ist jeder Tugend Krone!
Ob Du gleich nun Senior, –
Fuchsfaul bliebst Du, wie zuvor.
Lernen ist Dir nicht Begierde!
Suff ist Deiner Wünsche Stiller.
Und wie schön sagt doch schon Schiller:
»Arbeit ist des Bürgers Zierde!«

Doch der Sohn sprach zu dem Vater:
»Schiller sei mir nicht Berather!
Denn ich finde affectirt
Einen Menschen, der sich ziert.«

Abgeführet stand der Vater,
Doch den Sohn verschlang der Krater
Im Referendarexamen.
Also geh' es immer. – Amen!

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