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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 112
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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An eine von Breslau an den Rhein Verpflanzte.

        Du bist nun, hör' ich, Rheinfroh.
Wir waren hier so Dein froh,
In Würzburg wärst Du Mainfroh:
Denn Dir im Hirn liegt kein Stroh!
Sei nimmer voll- und rein-froh,
Sei immer groß-, nie klein-froh,
Im Ernst und nicht zum Schein' froh:
Weil fein Du bist, sei fein-froh,
Nur plumpe Leut' sind schwein-froh.
Im Tanze schwing' das Bein froh,
Sei Wald- und Berg- und Hain-froh,
Und gegen Freier Nein-froh,
Bis endlich Du wirst »Sein« froh.
Und sticht Dich mal ein Reinfloh,
So sei auch dieser Pein froh,
Und nimmermehr sei Dein Fall,
Du Liebliche, ein Reinfall;
Doch denk auch manchmal Rheinfroh
Noch Deines Felix Wein-froh.
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