Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > >

Gedichte

: Gedichte - Kapitel 88
Quellenangabe
titleGedichte
authorHelmut Wördemann
modified20170815
typefable
Schließen

Navigation:

Die aktivierte Hefe

Es war einmal ein Hefeklötzchen, das kam sich so eckig und bedeutungslos vor, dass es gar nicht mit sich zufrieden war.

»Ich bin ein graues Nichts,« grunzte es, »wenn ich doch wenigstens mit ein paar Pünktchen bemalt wäre wie ein richtiger Würfel, mit dem die Menschen spielen.«

Da nahm die Hausfrau die Hefe, zerdrückte sie, knetete sie in einen Brotteig, walkte die Masse und stellte sie in einen warmen Raum.

Nun fühlte die Hefe, wie sie lebendig wurde, stärker als der viel größere Teig. Sie durchsetzte ihn mit ihrer Kraft und formte ihn zu einem langen, gewölbten Brot, das nur noch gebacken werden musste, um vollkommen zu sein.

 


 

 << Kapitel 87  Kapitel 89 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.