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Gedichte

: Gedichte - Kapitel 154
Quellenangabe
titleGedichte
authorHelmut Wördemann
modified20170815
typefable
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Die süße Mandarine

Es war einmal eine kleine Mandarine, die wollte alles haben, am liebsten mochte sie Zucker. Allerdings schmeckte der ihr nur, wenn sie ihn auf die nackte Haut bekam. Deshalb bat sie ein kleines Mädchen, sie abzuschälen .Nun schmeckte sie den Zucker, den das Mädchen auf ihre feine Innenhaut streute, zwar besser, aber sie fühlte, dass sie noch nicht die ganze Süße in sich aufnahm.

»Du musst mich auseinander brechen,« sagte die Mandarine zu dem Mädchen, »dann kann ich den Zucker ganz in mich aufnehmen.«

»Ja«, dachte das Mädchen. »Das kommt meinen Wünschen entgegen, denn dann kann ich dich leichter in meinen Mund schieben und verspeisen.«

Also gehorchte das Mädchen der Mandarine. Die seufzte vor Glück als sie die Süße des Zuckers in sich aufsaugte. Dann steckte das Mädchen Stück für Stück in ihren Mund, und die Mandarine war nicht mehr.

 


 

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