Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > >

Gedichte

: Gedichte - Kapitel 116
Quellenangabe
titleGedichte
authorHelmut Wördemann
modified20170815
typefable
Schließen

Navigation:

Die treue Kette

Es war einmal ein Seidenband, das liebte eine Kette, und die Kette liebte das Seidenband.

»Du hast so starke Glieder,« schwärmte das Seidenband. Bedenklich fügte es jedoch hinzu, »aber Loch an Loch. Wirst du mir auch treu sein?«

»Ich sehe und genieße wohl,« erwiderte die Kette, »dass deine Treue keine Löcher hat, doch wird sie besser halten?«

Da kam eine andere Kette und hakte das Seidenband unter. Das klammerte sich fest an seinen alten Freund. Die Bande riss, und dieser behielt nur noch einen Fetzen .

 


 

 << Kapitel 115  Kapitel 117 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.