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Gedichte

: Gedichte - Kapitel 113
Quellenangabe
titleGedichte
authorHelmut Wördemann
modified20170815
typefable
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Die einsame Katze

Es war einmal eine Katze, die hatte als einzigen Spielgefährten nur einen Hund, denn das kleine Mädchen, für das sie einst gekauft worden war, lebte nicht mehr. Mit dem Hund aber stritt sie sich dauernd. Fauchend und keifend, bellend und beißend störten die beiden den Frieden des Hauses.

»Miau!« klagte die Katze,»wie soll ich mich gegen dieses garstige Vieh wehren? Und wenn ich ihm ausweiche, was soll ich dann den ganzen Tag machen?«

Da kam die Mutter des toten Kindes herein und sagte, indem sie sich zu ihrem Mann zurückwandte: »Wir sollten die Katze verkaufen, sie macht zu viel Lärm, und jetzt brauchen wir sie nicht mehr.«

»Miau, miau!« jammerte da die Katze noch lauter. »Ich flehe euch an, lasst mich bleiben, ich will mich auch immer mit dem Hund vertragen und mich nie wieder beschweren.«

 


 

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