Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Ludwig Anzengruber: Gedichte - Kapitel 8
Quellenangabe
typepoem
authorLudwig Anzengruber
booktitleKalendergeschichten. ? Gedichte und Aphorismen
titleGedichte
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung Nachfolger
seriesLudwig Anzengrubers Gesammelte Werke in zehn Bänden
volumeFünfter Band
printrunDritte durchgesehene Auflage
editorA. Bettelheim. V. Chiavacci. V. K. Schembera.
year1897
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071214
projectidd942c059
Schließen

Navigation:

Scheiden.

Wer in hilflosem Jammer
Sein Liebstes sterben sieht,
Der weiß nicht, welche Klammer
Ihn noch zur Erde zieht.

Sie weinte, als sie bange
Auf ewig Abschied gab,
Die Thräne rann die Wange
Der Toten sanft herab.

O Thrän' aus liebem Auge
In bittrer Scheidestund',
O Thräne, trübe Lauge
Du brennst das Herz mir wund!

Nichts beut dem kranken Herzen
Als weher Trost sich dar,
Daß es das letzte Schmerzen,
Die letzte Thräne war.

 << Kapitel 7  Kapitel 9 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.