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Ludwig Anzengruber: Gedichte - Kapitel 61
Quellenangabe
typepoem
authorLudwig Anzengruber
booktitleKalendergeschichten. ? Gedichte und Aphorismen
titleGedichte
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung Nachfolger
seriesLudwig Anzengrubers Gesammelte Werke in zehn Bänden
volumeFünfter Band
printrunDritte durchgesehene Auflage
editorA. Bettelheim. V. Chiavacci. V. K. Schembera.
year1897
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071214
projectidd942c059
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'm Buab'n sei Gebitt.

O, himmlische Muatta, bitt für!
Schwar krank liegt mei' herzliabe Dirn',
Der Tod steht ganz nohat bei ihr;
O, laß mi mein Schotz nit valier'n!
O, sag's frei, da himmlische Herr,
Er hätt' ja doch Engel schon g'nua,
I waß von da Schul', a neun Chör',
Da braucht er doch koan mehr dazua.
Und i hätt' mei' Lebzeit a G'nüag'n,
Won er ma de Oane vagunnt,
Und nimmt er s', so müaßt' i' frei lüag'n,
Zu sog'n, wie er's guat mocha kunnt'.
Schau, wollt'st mer erretten mei' Dirn',
O, himmlische Frau, aus oll'n G'fahr'n,
That i a Wachskirzen spendier'n
Grod von meiner Dirn' ihrer Schwar'n;
Doch nit, wie s' am Tanzbod'n voron
Flaumfederleicht fliegt – war nöt schlecht –,
Beim Wachsler, do sog' ich ihr's schon,
Daß sie si wen'g schwar mocha möcht'.
Na, gelt, es is recht?!

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