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Bjørnstjerne Bjørnson: Gedichte - Kapitel 34
Quellenangabe
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typepoem
authorBjörnstjerne Björnson
titleGedichte
publisher
seriesBjörnstjerne Björnson gesammelte Werke in fünf Bänden
volumeErster Band
editorJulius Elias
year1911
translatorMax Bamberger, Ludwig Fulda, Cläre Mjöen, Christian Morgenstern, Roman Woerner
correctorreuters@abc.de
senderpg-us#12921
created20090714
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Die Spinnerin

Ach, was fragte er mich,
Eh' er jetzt vom Fenster schlich?
        »Du, ein Band, das knüpf' ich still,
An den Tag soll's im April.
        Traust du dich? – dann gib mir dein
Gespinst hinein.«

Wie soll ich's wohl verstehn?
Wer hat je ihn weben sehn?
        Und mein Gespinst so rein,
Will er in sein Band hinein?
        Und so eilig webt er's hin, –
Bis – Lenzbeginn?

Und wie lacht' er dabei!
Ach! Stets treibt er Narretei.
    Gebe mein Gespinst ich hin,
Ihm, der also leicht von Sinn? –
    Füge du es, Gottes Hand,
Fest zum Band!

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