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Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 67
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
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Vermischte Gedichte

»O weh, wohin entschwunden ist mir doch Jahr um Jahr ...?«

Ein fahrender Gesell

»Heißen sollt ihr mich willkommen!«

Weltmacht des Goldes

L. 31. Ich hân gemerket von der Seine unz an die Muore

   Ich lenkte von der Seine   bis an die Mur die Schritte,
Vom Po bis zu der Trave   kenn ich der Menschen Sitte:
Die meisten kümmerts nicht,   wie sie erwerben Gut.
Sollt ichs gewinnen so,   dann kusch dich, hoher Mut!
   Reichtum war stets begehrt,   nur ging er nimmermehr
Der Ehre vor, doch heut   schätzt man das Geld so sehr,
Daß mit Gewalt bei Frauen   Gold vor die Ehre tritt.
Und spricht im Fürstenrate   sogar bei Kaisern mit.
Weh dir, o Gut, du schufest   des römischen Reichs Verfall,
Du bist nicht gut, denn Übel   geht mit dir überall!

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