Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 152
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
Schließen

Navigation:

Anzeichen des jüngsten Tages

L. 31. Nû wachet! uns gêt zuo der tac

   Nun wachet, wacht!   Es naht der Tag,
Vor dem wohl bang erbeben mag
Die Christenheit, der Juden Volk und Heiden!
   Viel Zeichen gabs in jedem Land,
Daran sein Kommen ward erkannt,
Wie uns untrüglich kann die Schrift bescheiden.
   Der Sonne Schein uns nimmer freut,
   Untreue ihren Samen streut
   Allorts nach allen Seiten.
   Beim Kind der Vater Untreu findet,
   Der Bruder seinem Bruder lügt,
   Der Geistliche in Kutten trügt,
   Statt uns zum Himmel zu bereiten:
   Obsiegt Gewalt, das Recht verschwindet –
   Wacht auf! und ändert euch beizeiten!

Im Jahre 1207 berichteten die Chronisten von solchen Zeichen.

 << Kapitel 151  Kapitel 153 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.