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Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 145
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
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Die Kläffer

L. 103. Uns irret einer hande diet

    Ein Völkchen bringt uns wenig Frommen:
Wenn das erst wär vertrieben,
Sich manchem wohlerzognen Mann
Am Hof ein Plätzchen beut.
    Die lassen nicht zu Wort ihn kommen,
Da sie das Schreien lieben;
Könnt er, was man nur Gutes kann,
Es hülfe ihm kein Deut!
    »Ja, ich und andre Toren,
Wir schrein ihm in die Ohren,
Kein Mönch, singt er die Horen,
Macht größeres Gebrüll.«
    Wohl sollte Ehre bringen
Bescheidnen Mannes Singen,
Doch Narrenschellenklingen –
Hier schweig ich lieber still!

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