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Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 139
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
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Sonderung

L. 30. Sït got ein rehter rihter heizet an den buochen

    Da in der Bibel Gott gerecht als Richter heißt,
So sollte er geruhn in seinem milden Geist,
Daß er die Treuen aus der Näh der Falschen weist!
   Ich meine hier, denn dort wird sicher so geschieden.
Doch säh an manchem ich zu gern ein Schandenmal,
Der einem aus der Hand sich windet wie ein Aal –
Weh, daß sich Gott an dem   nicht schon entsetzt hienieden!
   Wer mit mir fuhr hinaus, der fahr auch mit mir ein,
Des Mannes Sinn sei fest und wandellos wie Stein,
An Treu soll recht und schlecht er wie ein Pfeilschaft sein!

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