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Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 120
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
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Der Zauberer

L. 33. Der stuol ze Rôme ist allerêrst berihtet vehte

    Nun ist es wieder auf dem Stuhl   von Rom so gut bestellt,
Wie einstmals, als der Zauberer   Gerbert beherrscht die Welt.
Zwar Gerbert hatte sich allein   der Hölle übergeben,
Doch dieser überliefert ihr   die Christenheit daneben.
Es wundert uns, daß Gott noch säumt   mit seines Zornes Strafen,
   Und fragen ihn: wie lang   er noch will schlafen?
Sie hintertreiben, was er wirkt,   verfälschen ihm sein Wort,
Sein Schatzverwalter ohne Scham   veruntreut seinen Hort,
Sein Richter, ach, kein Friedensfürst,   raubt hier und mordet dort:
   Der Hirt ist Wolf geworden unter Schafen!

Innocenz III. wird mit Sylvester II. verglichen, vorher Gerbert, der für einen Schwarzkünstler gehalten wurde und von 999 – 1003 Papst war, als ihn der Sage nach der Teufel holte.

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