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Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 119
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
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Gegen die Kutten!

»Herr Papst, was tut dein Bannstrahl mir?«

Der Pfaffen Wahl

(um 1198)

L. 25. Künec Constantin der gap sô vil

    Es hat der König Konstantin
Dem Stuhl zu Rom soviel verliehn –
(Speer, Kreuz und Krone, wie ich es vermelde)
   Daß laut der Engel schrie: »O weh,
Und nochmals weh, und dreimal weh!«
Sonst stand die Christenheit so schön im Felde,
Nun ist ein Gift herabgefallen
   Und Honig ward zu bittrer Gallen,
   Daß drob einst alle Welt verzagt.
   Die Fürsten sämtlich stehn in Ehren,
Dieweil der Höchste nicht mehr Macht hat.
   Doch was der Pfaffen Wahl vollbracht hat,
   Das sei dir, süßer Gott, geklagt.
   Die Pfaffen wollen Laienrecht verkehren:
Der Engel hat uns wahrgesagt!

Um 1213–1214 entstanden, als der von den Pfaffen gewählte Friedrich II. aus Italien anrückte; er wurde von den Anhängern Ottos der »Pfaffenkönig« genannt. Innocenz III. stand zu der Zeit auf dem Gipfel seiner Macht.

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