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Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 113
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
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An Kaiser Friedrich II.

L. 84. Von Rôme keiser hêrre, ir habet alsô getân

    Erhabner römischer Kaiser,   ihr habt mir so getan,
Daß ihr in diesem Spruche   sollt meinen Dank empfahn,
Ich kann euch selbst nicht danken,   drum seht den Willen an.
   Ihr habt mir eurer Gnade   lichtvollen Glanz gespendet,
Die Brauen dran versengten,   die gar zu nahe sahn,
Auch hat ihr Licht gar vielen   das blöde Aug geblendet,
Die nur der Augen Weißes   mir neidisch zugewendet:
Mein Glück und eure Gnade   ihr Schielen hat geschändet.

Da Walther Friedrich hier zum erstenmal als Kaiser anredet, wird dieser Spruch nach dessen Krönung zu Rom, am 22. Nov. 1220, entstanden sein. Der lichtvolle Glanz geht wieder auf das Kerzengeschenk wie im Gedicht auf Seite 86.

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