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Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 112
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
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Enttäuscht

L. 27. Der künec mîn hêrre lêch mir gelt ze drîzee marken

    Ich soll vom Lehn des Königs   an dreißig Mark erzielen,
Doch ach! noch niemals Zinsen   davon für mich entfielen,
Die über Meer verfrachten   ich könnt in Schiff und Kielen.
   Groß klingt das Wort: ein Lehen!   Doch so ist mein Gewinn,
Daß man ihn weder greifen,   noch sehn und hören kann.
Wie häuften da in Kästen   sich also Taler an?
Nun rate, Freund: behalt ichs?   wie, oder geb ichs hin?
   Der Pfaffen Disputieren   das schlag ich in den Wind,
Ick weiß, daß ihre Truhen   gefüllt bis oben sind –
Doch prüfet ihr die meinen:   ihr sucht und seht euch blind!

Vers 8: Der Papst hatte 1216 geboten, als Beitrag zu den Kosten des Kreuzzuges den zwanzigsten Teil des Einkommens beizutreiben, und zwar bis zum Mai 1217.

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