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Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 105
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
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Fürbitte

L. 105. Nû sol der keiser hêre

    Mag Otto nun, der hehre,
Verzeihn um seine Ehre,
Was ihm der Landgraf übles tat.
   Er war doch unverhohlen
Sein Feind und nicht verstohlen:
Die Feigen hielten heimlich Rat.
   Sie schwuren hier und schwuren dort
Und sannen hinterlistgen Mord,
Rom riet zu solchen Taten.
   Der Diebstahl nicht zu hehlen war,
Man sah sie bald einander gar
Bestehlen und verraten.
So stahl der Dieb vom Diebe
Und Drohung schaffte Liebe.

Als Otto vom Bann betroffen ward, fiel Landgraf Hermann von Thüringen von ihm ab; 1212 und 1213 bekriegte ihn der Kaiser siegreich. Aber erst 1216 zeigte er sich zur Versöhnung gestimmt. Nach Rieger hatte Hermann schon im Juli 1213 eine Annäherung versucht. Dieser Spruch kann also 1213 oder 1216 entstanden sein.

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