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Richard Zoozmann: Gedichte - Kapitel 101
Quellenangabe
typepoem
authorWalther von der Vogelweide
titleGedichte
publisherWilhelm Borngräber Verlag
editorRichard Zoozmann
year1907
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071027
projectidbc6f353d
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An Kaiser Otto

L. 11. Hêr keiser, sît ir willekommen!

    Herr Kaiser, seid uns hochwillkommen,
Des Königstitels zwar benommen,
Doch überstrahlt jetzt eure alle Kronen!
   Stark seid ihr nun an Hab und Gut,
Ob Gutes ihr, ob Übles tut –
Ihr dürft nun beides: strafen oder lohnen!
   Auch künd ich meinem hohen Herrn,
Daß alle Fürsten nah und fern
Ergebenst euer harren und geduldig.
Auch Meißens Fürst, der teure,
Ist sonder Wank der eure –
Ein Engel blieb die Treu Gott eher schuldig!

Als Otto in Apulien im November 1211 die Nachricht von der über ihn in Deutschland verhängten Exkommunikation erhielt, kehrte er alsbald zurück und kam im Lenz 1212 nach Frankfurt, wo er am 4. März einen Hoftag hielt und den Markgrafen Dietrich von Meißen besonders für sich gewann.

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