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Giosuè Carducci: Gedichte - Kapitel 7
Quellenangabe
pfad/carducci/gedichte/gedichte.xml
typepoem
authorGiosuè Carducci
titleGedichte
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorBettina Jacobson
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
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Joseph Mazzini

Wie marmorgroß sich Genua erhebt,
Einsam am Meer, wo schroffe Klippen ragen,
So er im Zeitenstrom, aus niedern Tagen,
Groß, starr und ernst, ein Mann, der nie gebebt.

Und wo Kolumbus schon als Kind gestrebt,
Nach neuem Land sich übers Meer zu wagen,
Da sah auch er als Morgendämmrung tagen,
– Ein Gracchusherz von Dantes Geist belebt –

Italias neuen Glanz. Des Auges Strahl
Auf sie gerichtet, folgte seinem Lauf
Ein Volk von Toten durch der Gräber Menge.

Nun schaut dein Angesicht, das stille strenge,
Das nie gelacht, verbannter Greis, hinauf
Und spricht: Du nur bist wahr, mein Ideal!

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