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Giosuè Carducci: Gedichte - Kapitel 34
Quellenangabe
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typepoem
authorGiosuè Carducci
titleGedichte
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorBettina Jacobson
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
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Am Ufer des Lys A. S. F.

Am Fluß des Berges, dessen Schnee erglüht
Wie Rosenrot bei lichtem Morgenschein,
Frisch, hell und klar, wie ein harmonisch Lied,
Fließt, Lilienbach genannt, ein Wässerlein.

Da sitz ich, denk des Arno Uferrain,
Ferrari, und was jüngst dein Mund mir riet:
Nicht trockner Prosa, hohem Sang allein
Zu dienen, schon beschließ ichs im Gemüt.

Da mahnt der Lysbach mich, in nichts zerrinnt
Mein eigen Lied und tut es ohne Reu;
Wohl seh ich, daß die Quellen tiefer sind.

Ins eigne Herz, die Stirn von Hochmut frei,
Kehr ich zurück, und Wellen, Luft und Wind
Sag ich mit dir Petrarcas Lied aufs neu.

Gressoney-la-Trinité, 8. August 1898.

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