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Giosuè Carducci: Gedichte - Kapitel 24
Quellenangabe
pfad/carducci/gedichte/gedichte.xml
typepoem
authorGiosuè Carducci
titleGedichte
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorBettina Jacobson
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
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Mailied

Der Mai weckt aufs neue die Nester,
Der Mai löst vom Herzen die Fesseln,
Er bringt die Blumen, die Nesseln,
Die Schlangen, der Nachtigall Lied.

Es lärmen auf Erden die Kinder,
Am Himmel die Vögel, die losen,
Ihr Haar schmücken Mädchen mit Rosen,
In den Augen der Sonnenschein glüht.

In Tälern, auf Wiesen und Bergen
Ist alles ein Blühen und Werden,
Im Wasser, im Himmel, auf Erden
Ein Keimen, ein Singen, ein Girrn.

Und mir keimt ein Dornengebüsche
Im Herzen mit Zacken und Spitzen,
Drei Vipern hab ich drin sitzen
Und einen Kauz im Gehirn. [Bild]

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