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Giosuè Carducci: Gedichte - Kapitel 21
Quellenangabe
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typepoem
authorGiosuè Carducci
titleGedichte
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorBettina Jacobson
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
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Sonne und Liebe

Gen Westen über Markt und Straßen fliehn
Die leichten weißen Wolken, feucht hernieder
Lacht Himmelsblau, und menschlich Tagesmühn
Grüßt triumphierend froh die Sonne wieder.

Der Kathedrale tausend Spitzen glühn
Im Rosenlicht, wie goldne Jubellieder
Strahlt ihre Heilgenschar, die Falken ziehn
Umher mit Schrein und rauschendem Gefieder.

Und da die Wolken, die so trübe hingen,
Mir fortgelacht ein holder Liebesstrahl,
Erhebt zur Sonne neu sich mein Gemüt;

Und ihm erglänzt das heilge Ideal
Des Lebens; ein harmonisches Erklingen
Ist all mein Denken, jeder Sinn ein Lied.

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