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Giosuè Carducci: Gedichte - Kapitel 20
Quellenangabe
pfad/carducci/gedichte/gedichte.xml
typepoem
authorGiosuè Carducci
titleGedichte
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorBettina Jacobson
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
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Geht mir mit eurem Rat

Sag, Dichter, sind nicht unsre Frauen schön?
Und sind nicht schmuck und stattlich unsre Knaben?
Auf, laß beflügelt sie dein Lied umwehn,
Schenk Liebesklang auch du und Blumengaben.

Warum so brennend? Warum Dornen sä'n
In ihre Brust? Laß dich durch Schönheit laben,
Vergiß. Geh in das Zauberreich der Feen, –
Du weißt: auch Freuden kann die Erde haben! –

So sagt doch Juvenal, wenn ihn zum wütgen
Ingrimm die Göttin stachelt, daß er lache,
Daß sein Hexameter Gliconier werde!

Sucht Dante, wenn er Blitze seiner Rache
Aus Höll und Himmel schleudert, auf der Erde
Mit Milch und Kaffee freundlich zu begütgen! –

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