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Giosuè Carducci: Gedichte - Kapitel 18
Quellenangabe
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typepoem
authorGiosuè Carducci
titleGedichte
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorBettina Jacobson
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
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Des Dichters Gerechtigkeit

Als Dante noch durch jenen wüsten Wald
Geirrt, in tiefem Sinnen oft befangen,
Und Leute kamen da des Wegs gegangen,
Verräter, Diebe mancherlei Gestalt;

Da traf, ob auch die Lippen Liebe sangen,
Sie seiner Augen flammende Gewalt,
Die bis ins Innerste dem Sünder drangen.
Und mit derselben leichten Hand alsbald,

Womit wir Engel zeichnen ihn gesehn,
Ergreift er sie und brandmarkt ihr Gesicht
Und wirft sie in den Pfuhl der schlimmen Leute.

Die Schande, die Jahrhunderte dort nicht
Verlöschten, raucht im Höllenkreis noch heute;
Und Dante schaut herab aus Himmelshöhn.

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