Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Giosuè Carducci: Gedichte - Kapitel 15
Quellenangabe
pfad/carducci/gedichte/gedichte.xml
typepoem
authorGiosuè Carducci
titleGedichte
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorBettina Jacobson
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
Schließen

Navigation:

Der Ochse

Dich lieb ich, frommes Tier, und mich erquickt
Es wie ein Wohlgefühl von Kraft und Frieden:
Ob du, ein Erzbild, daliegst, unverrückt,
Das freie, reichbebaute Feld zu hüten.

Ob du, geduldig unters Joch gebückt,
Dem Menschen hilfst, dem arbeitsam bemühten;
Er ruft und stachelt, doch dein Auge blickt
Als stumme Antwort ruhig und zufrieden.

Aus deinen breiten schwarzen Nüstern raucht
Der warme Atem und, wie dankerfüllt,
Läßt du ein froh Gebrüll zum Himmel steigen.

Und in dem sanften Ernst des Auges taucht
Aus feuchtem Grund ein friedlich Spiegelbild:
Der weiten grünen Fluren göttlich Schweigen.

 << Kapitel 14  Kapitel 16 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.