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Giosuè Carducci: Gedichte - Kapitel 13
Quellenangabe
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typepoem
authorGiosuè Carducci
titleGedichte
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorBettina Jacobson
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
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In der Nacht

O Nacht, im Schatten deiner weiten Hüllen
Sind Menschenzorn und Ärgernis geschwunden.
Mein kleiner niedrer Groll ist überwunden,
Und einsam schlägt mein Herz nach deinem Willen.

Mit welcher Lockung süßer Ruhestunden
Magst du die rastlos müden Geister stillen?
Und wie den Sinn mit Wunderkraft erfüllen,
Im All und Nichts zu schweifen ungebunden?

O Göttin Nacht, woher nur mag es kommen,
Was sinnend ahnungsvoll uns so entzückt,
Und unsrer Seele Gram und Zorn genommen?

Doch wie ein Kind fühl ich mich ruhbeglückt,
Das an dem Herzen der gebräunten, frommen
Großmutter eben schluchzend eingenickt.

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