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Friederike Kempner: Gedichte - Kapitel 338
Quellenangabe
typeanthology
authorFriederike Kempner
year1995
publisherMatthes & Seitz Verlag
addressMünchen
isbn3-88221-802-9
titleGedichte
pages3-21
created19991017
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1903
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Heine

Als er für's »Junge Deutschland« stritt
Und man ihn nicht in Deutschland litt,
Da mußt' er nach Frankreich geh'n –
Er konnte nicht in Lüften steh'n –
Doch in der Fremde schrieb er nieder
Das goldne, deutsche Buch der Lieder.

Doch, was man lebend ihm versagt,
Die Heimat, Gott sei es geklagt –
In fremder Erde ruht sein Herz:
Das sühne man im Bild von Erz,
Zum Lorleifelsen soll es reichen
Und seiner Lorleischönheit gleichen.

Er braucht des Denkmals freilich nicht,
Das schönste Mal ist sein Gedicht,
Es liest und liebt's die ganze Welt,
Der Landsmann singt's auf freiem Feld,
Wir brauchen es zum Eigentume,
Zu Deutschlands unbestritt'nem Ruhme!

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