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Friederike Kempner: Gedichte - Kapitel 193
Quellenangabe
typeanthology
authorFriederike Kempner
year1995
publisherMatthes & Seitz Verlag
addressMünchen
isbn3-88221-802-9
titleGedichte
pages3-21
created19991017
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1903
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Zum 9. Juli,
dem Todestage derselben*

          Erde stehe still, Sonne scheine nicht,
Fürchterlich ist dieser Tag!
Jenes Engelsangesicht
Sterbend mir vor Augen lag.

Sonne scheine dort, wo dorten sie erschien –
Strahlen wirf auf ihren Pfad.
Englein alle müßt entgegenziehn,
Wenn die Allerreinste naht!

Ewig, ewig waren wir vereint,
Eins in Wort, Gedanke, Tat,
Uns nur Gott geschieden hat! –

Daß er unser Fleh'n verneint,
Uns im Tode nicht vereint,
Ist verhüllt in seinem Rat! –

 

[Der Mutter.]

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