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Friederike Kempner: Gedichte - Kapitel 190
Quellenangabe
typeanthology
authorFriederike Kempner
year1995
publisherMatthes & Seitz Verlag
addressMünchen
isbn3-88221-802-9
titleGedichte
pages3-21
created19991017
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1903
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Herzog Georg Bernhard

        Blauer Himmel, Bergesluft,
Dunkler Hain und Blumenduft,
Zitternd glänzt auf grüner Au
Schon der frische Abendtau.

Kunstgebilde, Saitenklang,
Bei der Sonne Untergang,
Ganz allein am Waldessaum
Steht der Herzog wie im Traum.

Ja, des Herzogs Seele träumt,
Seine Lippen sind gereimt,
Und der Abendsonne Schein
Faßt sein schlichtes Bildnis ein.

Träumet er vom Wüstensand,
Von des Meeres grünem Strand,
Von der Welten Harmonie
Und der Wahrheit Poesie?

Träumet er von einem Licht,
Einstens strahlend – sichtbar nicht –
Jenes Wunderbild, es lebt,
Ueber ihm im Himmel schwebt.

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