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Gedichte

Achim von Arnim: Gedichte - Kapitel 28
Quellenangabe
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typepoem
authorAchim von Arnim
titleGedichte
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
seriesAchim von Arnims Werke
editorReinhold Steig
volumeDritter Band
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20091115
projectidc4abe48c
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Rätsel auf ein Bild der Berliner Kunstausstellung des Herbstes 1810

Es spielt das Jahr in Farben wunderbar,
Es spielt die Kunst mit manchem bunten Bild,
Und manches reizt, wenn es auch nichts erfüllt,
Wenn man vorüber, weiß man, was es war.

O arme Kunst, du sinkend armes Jahr,
Sagt an, was künftig dauernd von euch gilt,
In meinem Herzen ernste Andacht quillt
Für alles Schöne, was unwandelbar.

Da bleibt ein BildVom frühverstorbenen Maler Johann Carl Andreas Ludwig das Doppelporträt seiner Eltern. in meiner Seele stehn,
Ich hab's nicht mehr als andre angesehn,
Es ist nicht reizend und es ist doch schön.

Daran hat Lieb' die ganze Seel' gesetzt,
Der Künstler starb, er werde nicht beschwätzt,
Zum Reich der Wahrheit hat ihn Lieb' versetzt.

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