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Gedichte

Achim von Arnim: Gedichte - Kapitel 27
Quellenangabe
pfad/arnim/gedicht2/gedicht2.xml
typepoem
authorAchim von Arnim
titleGedichte
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
seriesAchim von Arnims Werke
editorReinhold Steig
volumeDritter Band
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20091115
projectidc4abe48c
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Auf Karl Ludwig Fernow

Ich seh den Zufall jetzt mit Männern spielen
Wie Meereswellen mit dem leeren Nachen,
Da muß ich wohl des ersten Strebens lachen,
Der Arbeit Glut will sich in Ruhe kühlen.

Doch seh ich dieses Kind im Dorf erwachen.
Zur hohen Roma viele Jahre zielen,
Die es als Mann erreicht, wo ihn vor vielen
Allein durchdringt die Gabe aller Sprachen:

Da fühle ich die Kraft im eignen Willen;
Der Zufall stürmet uns umsonst vom Hafen,
Der Steuermann belauert ihn im stillen.

Er fesselt ihn, wenn müde Seelen schlafen,
Der Zufall muß ihm jeden Wunsch erfüllen,
Den Zufall macht ein froher Mut zum Sklaven.Der Kunstfreund und Sprachkenner Fernow, geb. 1763 im Dorfe Blumenhagen in der Uckermark, lebte längere Zeit in Rom und starb am 4. Dezember 1808 in Weimar.

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