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Gedichte

Achim von Arnim: Gedichte - Kapitel 12
Quellenangabe
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typepoem
authorAchim von Arnim
titleGedichte
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
seriesAchim von Arnims Werke
editorReinhold Steig
volumeDritter Band
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20091115
projectidc4abe48c
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Verlegung der deutschen Tischgesellschaft in den Tiergarten

im Frühling 1811

Fort ins Freie, in die Luft,
Da der Frühling uns erschienen
Und mit tausend Stimmen ruft
Zu den grünen Lebensbühnen;
Seht das neue Haus geschmücket
Mit dem hellen Himmelblau,
Seht das Volk so hochentzücket
Über den erhabnen Bau.

Alles glänzt in neuer Zeit,
Alles schwebet im Verlangen,
Welches Schauspiel gibt man heut,
Da der Vorhang aufgegangen?
Soll ein Heldenspiel beginnen,
Rüstet sich die frische Kraft?
Soll sich Lieb' in Lieb' gewinnen,
Daß sich neues Volk erschafft?

Herz an Herz und Baum an Baum,
Alles drängt sich nah zusammen,
Flammend einer Liebe Traum,
All' aus einer Erde stammen,
Und des frischen Laubes Kränze
Decken all mit gleichem Grün,
Jenen, daß er siegend glänze,
Diese, daß sie drunter blühn.

Ferne Landsleut', die im Streit
Für die gute Sache fechten,
Scheinen uns nicht mehr zu weit,
Daß wir ihnen Kränze flechten;
Was sie tun und was sie leiden,
Ist für uns auch mitgetan,
In des Frühlings Siegesfreuden
Stoßt zu ihrer Ehre an!

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