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Funfzig Fabeln für Kinder

Wilhelm Hey: Funfzig Fabeln für Kinder - Kapitel 82
Quellenangabe
typefable
booktitleFunfzig Fabeln für Kinder
authorWilhelm Hey
yearca, 1860
firstpub1833
publisherFriedrich Andreas Perthes
addressGotha
titleFunfzig Fabeln für Kinder
pages90
created20101011
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Christus speiset die Tausende.

           Jede gute Mutter giebt
Brot dem Kinde, das sie liebt;
Jeder Vater giebt den Seinen,
Daß sie nicht vor Hunger weinen.

   Mehr als eine Mutter kann,
Mehr noch als der reichste Mann,
Will der Herr den Seinen geben,
Speis' und Trank und Lust und Leben.

   In der Wüste sitzet er,
Wohl fünftausend um ihn her;
Wollen alle von ihm hören
Trostesworte, Himmelslehren.

   Haben nicht daran gedacht,
Daß so nah schon ist die Nacht,
Haben's gar bei ihm vergessen,
Daß sie nun auch müssen essen.

   Aber er hat dran gedacht;
Er nimmt alles wohl in acht,
Lässet keines Mangel leiden,
Keines hungrig von ihm scheiden.

   Hat er auch nur sieben Brot',
Er macht darum sich nicht Not;
Seine Hand hat Macht und Stärke,
Thut gar große Wunderwerke.

   Seht, dort sitzet Schar an Schar;
Seht, nun reicht er's ihnen dar.
Alle essen, alle haben
Satt von seinen reichen Gaben.

   Seht, nun gehn sie fröhlich fort,
Alle die Fünftausend dort,
Denken wohl an ihn noch lange,
Danken ihm auf ihrem Gange.

 


 

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