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Funfzig Fabeln für Kinder

Wilhelm Hey: Funfzig Fabeln für Kinder - Kapitel 81
Quellenangabe
typefable
booktitleFunfzig Fabeln für Kinder
authorWilhelm Hey
yearca, 1860
firstpub1833
publisherFriedrich Andreas Perthes
addressGotha
titleFunfzig Fabeln für Kinder
pages90
created20101011
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Was ist das für ein Mann, dem Wind
und Meer gehorsam sind?

           Das Meer ist groß und wild der Wind,
Der Herr ist mehr als alle beide.
Nie thun sie mir etwas zuleide,
Bleibt er nur stets bei seinem Kind.

   Im Schifflein fuhr er auf dem Meer,
Ein wenig war er eingeschlafen,
Da braust der Sturm, die Wellen trafen
Das schwache Schifflein allzusehr.

   Den armen Jüngern wird so bang,
Die denken schon, sie müssen sterben,
Sie rufen: »Herr, Herr, wir verderben!«
Da hört er ihrer Stimme Klang;

   Da wacht er auf und tritt empor,
Und wie er mit dem Finger winket,
Schnell wird der Sturmwind still und sinket;
Das Schifflein fähret wie zuvor.

   Wenn nun einmal ein Leid mir droht,
Schnell will ich den Herrn Jesus bitten,
Da kommt er gleich herbeigeschritten,
Dann fürcht' ich mich in keiner Not.

 


 

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