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Funfzig Fabeln für Kinder

Wilhelm Hey: Funfzig Fabeln für Kinder - Kapitel 80
Quellenangabe
typefable
booktitleFunfzig Fabeln für Kinder
authorWilhelm Hey
yearca, 1860
firstpub1833
publisherFriedrich Andreas Perthes
addressGotha
titleFunfzig Fabeln für Kinder
pages90
created20101011
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Jesus segnet die Kinder.

           Jesus Christus ist so gut,
Wer von ihm was will begehren,
Daß er's keinem läßt verwehren,
Daß er's stets mit Freuden thut,
Daß kein Kind auch ist so klein,
Stets soll's ihm willkommen sein.

   Seht ihn dort im Volke stehn,
Um ihn her die dichte Menge,
Und wie mitten durch's Gedränge
Fromme Mütter zu ihm gehn,
Und wie viel' es ihrer sind,
Jede bringt ihr liebes Kind.

   Jede will von ihm so gern
Für ihr Liebstes einen Segen;
Doch die Leute stehn entgegen,
Lassen nicht sie zu dem Herrn.
Und die Armen können nicht
Kommen vor sein Angesicht.

   Doch der Herr mit treuem Sinn
Hat ihr Rufen längst vernommen,
Spricht: »O laßt die Kindlein kommen,
Weil ich ja ihr Helfer bin.
Wehret sie nicht ab von mir,
Denn das Himmelreich ist ihr.«

   Und er nahm sie an sein Herz,
Sprach so sanft: »Ich will euch segnen,
Nimmermehr soll euch begegnen
Angst und Sorge, Not und Schmerz.«
O wie froh dann waren sie
Und vergaßen seiner nie!

   Meine liebe Mutter du,
Komm' geschwinde, laß uns gehen,
Laß auch mich den Heiland sehen,
Führe seiner Huld mich zu,
Daß er mich auch küßt und liebt
Und mir seinen Segen giebt.

 


 

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