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Funfzig Fabeln für Kinder

Wilhelm Hey: Funfzig Fabeln für Kinder - Kapitel 74
Quellenangabe
typefable
booktitleFunfzig Fabeln für Kinder
authorWilhelm Hey
yearca, 1860
firstpub1833
publisherFriedrich Andreas Perthes
addressGotha
titleFunfzig Fabeln für Kinder
pages90
created20101011
sendergerd.bouillon@t-online.de
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         All' die ganzen langen Wochen
Hat der Vater viel zu thun,
Darf nicht rasten und nicht ruhn;
Hat ein Wörtchen kaum gesprochen
Früh zu seinem armen Kind,
Muß er wieder fort geschwind.

   Auf den Sonntag muß ich hoffen
Durch die ganze Woche lang;
Bei dem hellen Glockenklang
Stehn mir schnell die Äuglein offen,
Bleibe nicht im Bette mehr,
Laufe schnell zum Vater her.

   Darf dann immer mit ihm gehen,
In den Garten, auf das Feld,
Und die ganze schöne Welt
Rings herum läßt er mich sehen;
Sagt mir, wie Gott alles schafft
Durch sein Wort und seine Kraft.

   Sonntag, o von allen Tagen
Hab' ich keinen lieb wie dich;
Weckt der Klang der Glocken mich,
Und ich hör' die Mutter sagen:
»Heute ist der Tag des Herrn«,
O wie hör' ich das so gern!

 


 

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