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Funfzig Fabeln für Kinder

Wilhelm Hey: Funfzig Fabeln für Kinder - Kapitel 46
Quellenangabe
typefable
booktitleFunfzig Fabeln für Kinder
authorWilhelm Hey
yearca, 1860
firstpub1833
publisherFriedrich Andreas Perthes
addressGotha
titleFunfzig Fabeln für Kinder
pages90
created20101011
sendergerd.bouillon@t-online.de
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46. Küchlein.

           »Küchlein, Küchlein! leichtsinnig Kind!
Wohin läufst du nun wieder so geschwind?
Durchkriechst gleich alle Winkel und Ecken,
Willst immer gern etwas Neues entdecken;
Und siehst du dann deine Mutter nicht,
Gleich schreist du so kläglich, du armer Wicht.«

   Das Küchlein lief in den Garten hinein;
Bald hört' es die Mutter ängstlich schrei'n;
Da suchte sie's auf mit Müh' und Not;
Vor Ängsten und Schrecken war's halbtot.
Schnell unter die Flügel kroch's ihr nun
Und denkt: ich will's nimmermehr wieder thun.

 


 

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