Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Fritz Bley >

Fritz Bley

Fritz Bley: Fritz Bley - Kapitel 3
Quellenangabe
authorFritz Bley
titleFritz Bley
publisherR. Voigtländers Verlag
year1923
printrunDritte Auflage
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180216
projectidc161a1b3
Schließen

Navigation:

Ein Wort zur dritten Auflage.

Dies Buch ist in erster Auflage am Vorabende des Weltkrieges erschienen, dem der Verfasser mit ernstester Besorgnis entgegengesehen hatte: nicht aus mangelndem Vertrauen auf den Heldensinn des deutschen Heeres, sondern aus der tiefen Erkenntnis der verhängnisvollen geistigen Verfassung des deutschen Volkes, die er in dem Buche »Der schlimmste Feind« geschildert hat.

Inzwischen hat diese Voraussicht zu einem Niederbruche geführt, der einzig steht in der gesamten Geschichte der Menschheit.

Gleichwohl läßt der Verfasser die dritte Auflage dieses Buches unverändert hinausgehen; der aufmerksame Leser wird leicht erkennen warum.

Nur ein Abschnitt mag auf den ersten Blick veraltet erscheinen: das Schicksal der Wisente von Bjelowjesch, das der Verfasser im Jahre 1909 erkannt hatte. Es hat sich inzwischen restlos erfüllt. In dem vormals Kaiserlich russischen Gehege zieht kein einziger Wisent mehr seine Fährte. Auch der Kaiserliche Schutzherr ist hingemeuchelt.

Um so eindringlicher mag der dunkele Ruf des Uhu durch den Buchenwald hallen: Väterchen Zar, warum hattest du nicht einen wissenden Warner!

Berlin, 1. Dezember 1922.

Waidmannsheil!
Fritz Bley.

 << Kapitel 2  Kapitel 4 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.