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Friedhofsblume

Wilhelmine von Hillern: Friedhofsblume - Kapitel 2
Quellenangabe
authorWilhelmine von Hillern
titleFriedhofsblume
publisherVerlag von Gebrüder Paetel
year1883
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170702
projectid0a579e94
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Den Manen
meines verstorbenen Gatten
Hermann von Hillern.

 

Seitdem Du ruhest unter den Todten
Ward mir der Friedhof heimisch und traut,
Dir sei es, Todter, drum dargeboten,
Was dort mein sinnend Auge geschaut!

Da wir noch theilten die Arbeit des Lebens,
Hast Du Dich oft meines Fleißes gefreut,
Nun – auf Deinem Grabe vergebens
Welket dahin, was die Erde uns beut!

Friedhofsblumen nur, Thränen entsprossen,
Die ich geweinet auf Deinem Stein,
Haben Dir grüßend die Kelche erschlossen,
Dir meines Strebens Boten zu sein!

Freiburg i. Br., October 1883.

 

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