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Freundschaft mit Oscar Wilde

Alfred Douglas: Freundschaft mit Oscar Wilde - Kapitel 46
Quellenangabe
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typebiography
authorLord Alfred Douglas
titleFreundschaft mit Oscar Wilde
publisherPaul List Verlag
year1929
translatorE. Mc Calman
correctorJosef Muehlgassner
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44. Kapitel – Politische Fragen

Kurz ehe ich meine Zeitschrift »Plain English« herausgab, heiratete mein Bruder Percy zum zweitenmal; seine Frau – Mary, Marquise von Queensberry – hat ihn überlebt. Plötzlich erhielt ich eines Tages einen Brief von ihm, in dem er mir von seiner bevorstehenden Heirat erzählte und mir mitteilte, daß seine Frau ihm ein Pferd zur Hochzeit schenken wolle. Dieses Pferd sollte die alten Familienfarben – Lachsrosa und Grün – wieder aufleben lassen, die die Farben meines Vaters und Arthur Douglas' gewesen waren und auch die meinen in Frankreich. Percy wollte eigentlich einen Dreijährigen kaufen, der das Derby-Rennen gewinnen sollte, und bat mich um meinen Rat. Ich schrieb ihm ungefähr folgendes: »Was hat es für einen Sinn, einen Dreijährigen zu kaufen, der im Derby laufen soll, wenn selbst einer, der noch viel mehr kosten würde, als Deine Frau ausgeben kann, keine Aussicht hätte, das Derby-Rennen zu gewinnen? Warum kaufst Du nicht lieber ein Pferd, das das große Hindernisrennen im Frühjahr gewinnen könnte?« Dann erzählte ich ihm, daß Bob Sievier ein Pferd hätte, das »Royal Bucks« hieß und Sieviers Meinung nach »bombensicher das Lincolnshire-Hindernisrennen gewinnen würde«. Bob würde das Pferd wahrscheinlich gern verkaufen, weil er im Augenblick nicht genügend Geld besitze, um so hoch darauf setzen zu können, wie er möchte.

Meine Freundschaft mit Bob Sievier hatte einen sonderbaren Anfang. Während ich die »Academy« leitete, gehörte er zu meinen schlimmsten Gegnern. Er veröffentlichte häufig unfeine und beleidigende Witze über mich in seiner Zeitschrift »The Winning Post«. Ich rächte mich dadurch, daß ich ihn bei jeder Gelegenheit in der »Academy« heruntermachte. Seine Abneigung gegen mich rührte von einem Mißverständnis über meine Einstellung zu Oscar Wilde her, der seine bête noire war. Weil ich als halbreifer Jüngling mit ihm befreundet gewesen war, glaubte Bob, daß ich noch immer in solchen Kreisen verkehrte, obgleich er eigentlich aus den Zeitungen hätte wissen müssen, daß ich schon lange nichts mehr mit diesen Dingen zu tun hatte. Sogar noch nachdem ich die »Academy« nicht mehr leitete, behielt Bob diese Haltung bei, und obgleich ich niemals mit ihm oder er mit mir gesprochen hatte, warfen wir uns, wenn wir uns zufällig auf den Rennplätzen trafen, wütende Blicke zu. Darum war ich um so überraschter, als ich eines Tages einen Ausschnitt aus der Zeitschrift »The Winning Post« zugeschickt bekam, in welchem Sievier über den Billing-Prozeß geschrieben hatte und in sehr anerkennenden Worten meine »mutige Stellungnahme« lobte. Er schrieb ferner, daß er »alles Nachteilige, was er bisher über mich gesagt oder geschrieben hatte, hiermit zurücknähme«.

Ich antwortete ihm, wie erfreut ich sei, daß er seine Meinung über mich geändert habe, und fügte hinzu, daß ich niemals begreifen konnte, weshalb er mich stets so heftig angegriffen habe. Da erwiderte er, daß er es lebhaft bedauere, mich so lange falsch beurteilt und verleumdet zu haben. Zum Schluß lud er mich ein, ihn in seinem Haus in Newmarket zu besuchen. Das Leben in Shelleys Folly war damals sehr still und ereignislos, und die Aussicht, einmal wieder reiten zu können, war sehr verlockend. Ich war seit mehreren Jahren nicht auf einem Pferd gewesen, die wenigen Male ausgenommen, wenn mein guter Freund Dale, der in unserer Nähe wohnende Trainer, mir gestattete, auf einem seiner Pferde in Lord Monkbrettons Park zu reiten.

Ich nahm also Sieviers Einladung an und verbrachte eine sehr schöne Zeit bei ihm. Bei einem zweiten Besuch überredete er mich, für seine Zeitschrift »The Winning Post« einen Artikel gegen Ross zu schreiben. Den sehr beißenden Artikel hatte ich »O. H. M. S.« betitelt; er erregte großes Aufsehen in den Klubs und im Auswärtigen Amt und das hatte ich auch beabsichtigt. Kein anderer als Sievier hätte diesen Artikel veröffentlicht. Er war ein Prostest gegen die Versuche Asquiths und anderer Leute, Ross auf meine Kosten zu rehabilitieren. Während ich bei Bob Sievier war, erzählte er mir von »Royal Bucks«, und ich konnte das Pferd täglich sehen. Ich wußte, welche großen Hoffnungen Bob hegte, daß »Royal Bucks« das Lincoln-Hindernisrennen gewinnen würde.

Mein Bruder schrieb, daß er und seine Frau meinen Rat befolgen würden, und ich sollte sofort Sievier fragen, wieviel er für das Pferd haben wolle. Ich schrieb deswegen an Sievier, und er telegraphierte zurück: »Bringen Sie Ihren Bruder und Lady Queensberry auf einige Tage hierher.« So fuhren wir alle zu Sievier, und »Royal Bucks« wurde beim Essen schon am Abend unserer Ankunft für dreitausend Pfund verkauft. Wenn man bedenkt, daß er einige Monate später sowohl das Lincoln- als auch das City- und Suburban-Hindernisrennen gewann, hat mein Bruder ein sehr gutes Geschäft gemacht. Er hätte mindestens zwanzigtausend Pfund bei diesen beiden Coups gewinnen können, aber wie immer verdarb er alles und bestand darauf, trotz Sieviers und meines Rats, wegen einer ganz phantastischen Spekulation nach Amerika zu fahren. Er wollte Nachforschungen über irgendwelche Besitzungen anstellen, die er früher für wertvoll gehalten hatte.

Zweifellos hatten diese Besitzungen Wert, aber den armen Percy ereilte sein gewöhnliches Schicksal. Er verstand es wohl nicht, die Sache richtig anzufangen; sie war ein Fiasko, und er kam mit leeren Taschen nach Hause. Das Ganze endete tragisch, denn als er aus Amerika zurückkehrte, machte er einen Höllenskandal, weil »Royal Bucks« nicht auf seinen Namen und in den Douglasfarben gelaufen war, sondern auf den Namen seiner Frau. Bei dem Streit darüber ergriff ich als sein Bruder natürlich seine Partei. Die Folge davon war ein Bruch zwischen Sievier und mir. Ich freue mich aber, sagen zu können, daß ich mich jetzt wieder mit ihm ausgesöhnt habe und überzeugt bin, daß er damals die besten Absichten hatte und meinen lieben Bruder, dessen Tod im Jahre darauf ein fürchterlicher Schlag für mich war, nicht schädigen wollte. Dasselbe gilt für meine Schwägerin, Mary Queensberry, mit der ich mich zu jener Zeit auch entzweite. Jetzt stehen wir erfreulicherweise wieder sehr gut miteinander, und sie hat sich als eine treue und loyale Freundin erwiesen. Leider hatte ich zur Zeit, als »Royal Bucks« seine Siege errang, kein Geld, um auf ihn setzen zu können, denn ich war damals fast mittellos. Sievier sandte mir hundert Pfund, als er das Lincoln-Hindernisrennen gewann, und einen zweiten Scheck in derselben Höhe, als das Pferd im City-Hindernisrennen Preisträger wurde. Bei diesem zweiten Rennen hat meine Schwägerin in meinem Namen eine kleine Summe auf das Pferd gesetzt. (Ich hatte schließlich beiden einen guten Dienst geleistet.) Ich weiß nicht mehr, wie hoch der Einsatz war, aber ich weiß, daß ich ein paar hundert Pfund gewann. Ich hätte natürlich Tausende gewinnen können, aber bei meiner damaligen Knappheit war der kleinste Gewinn sehr willkommen. Sievier behielt »Royal Bucks« in seinem Stall und trainierte ihn für beide Rennen. Jeder, der Bob kennt, wird keinen Augenblick zweifeln, daß er fast die ganzen dreitausend Pfund, die er für »Royal Bucks« bekam, auf ihn setzte, und daß er seine ersten Gewinne beim zweiten Rennen verdoppelte.

Kurz ehe Percy nach Südafrika fuhr, besuchte er unsere gemeinsamen Freunde Mr. und Mrs. Conchie, die ein Gut und eine schöne Jagd in Schottland besaßen. Zu meinem Erstaunen erzählte Percy eines Tages, daß Mr. Conchie ihn gefragt hätte, warum ein so tüchtiger Kerl wie ich nichts täte. Percy hatte erwidert: »Das ist leicht gesagt. Was kann er tun? Alle Zeitungen boykottieren ihn. Er kann keinen Artikel unterbringen. Seine einzige Möglichkeit wäre, eine eigene Zeitschrift zu erwerben.«

»Gut,« sagte Conchie, »ich werde ihm eine kaufen.«

Ich möchte hier sagen, daß ich zwei bis drei Jahre, bevor dies geschah, täglich den heiligen Antonius um eine Zeitung angefleht hatte, trotzdem ich keine Möglichkeit sah, eine zu bekommen.

Nun aber hatte ich endlich wieder eine eigene Zeitschrift, allerdings nur sechzehn Monate. Ich nannte sie »Plain English«. Aus alter Anhänglichkeit bezahlte Conchie noch hundert Pfund für den Titel »Academy«, den irgend jemand am Leben erhalten hatte. So kam es, daß unsere Zeitschrift »Plain English« hieß mit dem Untertitel »The Academy«. Mr. Conchie ließ mir völlig freie Hand und gab mir ein monatliches Honorar von fünfzig Pfund. Ich muß sagen, daß es sehr angenehm war, für ihn, statt für Eddie Tennant zu arbeiten. Nicht nur, daß er sich nie in Redaktionsfragen mischte, sondern er schickte mir häufig beglückwünschende Briefe und Telegramme, wenn eine besonders gute Nummer herauskam. Ich engagierte Pim, der damals in Irland war, als Hilfsredakteur, und wir beide haben zusammen die Zeitschrift in sehr anregender Form herausgebracht. Von der ersten Nummer wurden nur ungefähr dreihundertfünfzig Exemplare verkauft, aber als ich die Leitung aufgab, war ihre Abonnentenzahl schon auf dreitausend gestiegen und vermehrte sich jede Woche.

Die Zeitschrift hatte die Richtung der Diehard-Konservativen – ich behaupte sogar, daß ich diese Richtung geschaffen habe – und war eine katholische, obgleich fünfundsiebzig Prozent meiner Leser nicht katholisch und gegen Lloyd George waren. Wir haben auch viel offener als irgendeine andere Zeitung zu dieser Zeit die unerhörte Schwäche der englischen Regierung gegen die Sinnfeiner kritisiert und den Verrat, den man an den irischen Loyalisten beging, wohl für immer der dunkelste Punkt der nachgeorgianischen Periode der englischen Geschichte. Der Ulster Defence-Council kam zu uns, nachdem jede andere Zeitung in London ihn abgewiesen hatte, und bat uns, Berichte über die unerhörten Ausschweifungen der Sinnfeiner zu bringen, da die feige Londoner Presse sie jede Woche unterdrückte. Ich versprach dem Präsidenten, alles zu drucken, was sie uns schickten, und wir veröffentlichten alle Einzelheiten der Ausschreitungen, obwohl ich darum mit Repressalien bedroht wurde und Warnungen erhielt, daß man mich erschießen würde. Es ist ein merkwürdiger Zufall, daß »Plain English« das erste weltliche katholische Blatt, das seit der Reformation veröffentlicht wurde, auch das einzige Blatt in London war, das den Mut hatte, für Ulster und die irischen Royalisten einzutreten.

Dank Pims außerordentlichen Kenntnissen der ganzen Geschichte Irlands konnte ich die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, daß fast alle die irischen revolutionären Führer in der Vergangenheit Protestanten und nicht Katholiken waren, und daher die Versuche, die man in bestimmten Kreisen machte, die katholische Kirche mit den Sinnfeinern zu identifizieren, ein Verdrehen der Wahrheit war. In Wirklichkeit waren mehr als die Hälfte der von den Sinnfeinern ermordeten oder zu Bettlern gemachten Männer und Frauen Katholiken, ebenso wie die meisten Irländer, die für England kämpften und starben, Katholiken waren.

Unsere Richtung in »Plain English« war auch stark antisemitisch. Keine einzige Zeitung mit Ausnahme der »Morning Post« tat so viel wie »Plain English«, um dem Publikum die Augen über die Tätigkeit der Juden in England zu öffnen. Trotzdem aber – so unglaublich es auch klingt – hat die »Morning Post« erst ein paar Jahre nach dem Eingehen von »Plain English« einen von einem Juden geschriebenen Artikel veröffentlicht, in dem behauptet wurde, daß ich »gegen Bezahlung unerhörte Verleumdungen gegen die Juden« geschrieben hätte. Ich verklagte die Zeitung wegen Verleumdung, und sie erklärte, sie könne den Wahrheitsbeweis antreten, den sie auf meine Behauptungen über Winston Churchill und den Bericht der Admiralschaft von der Schlacht von Jütland stützte. Abgesehen von dieser Sache wurden während des ganzen Prozesses meine Angriffe gegen die Juden kaum berührt. Die »Morning Post« rief Winston Churchill als Zeugen auf, und mein Anwalt, Mr. Comyns Carr, erklärte plötzlich mitten im Prozeß, als Churchill erschien, um seine Aussage zu machen, daß er ihn nicht vernehmen wolle. Dazu kam noch das unglaubliche Benehmen der Presse, das ich niemals begriffen habe, nämlich, daß sie die ganze Beweisaufnahme sowie die Vernehmung Lord Balfours durch Comyns Carr in den Zeitungen unterdrückte. Ich war so entrüstet darüber, daß ich das Gericht verließ und Protest einlegte. Zum Schluß wurde ich freigesprochen, aber ich bekam keine Entschädigung. Nach dem Streich meines Anwalts, der die Verteidigung so gut wie niederlegte, hatte ich auf kein Urteil gerechnet. Bei diesem Prozeß wurde ich von Sir Patrick Hastings vernommen, und ich kann ohne Furcht vor Widerspruch behaupten, daß ich ihn mundtot machte, und zwar fast ebenso gründlich wie seinerzeit Marshall Hall.

Das Benehmen der »Morning Post« in dieser Angelegenheit (seitdem ist sie in andere Hände übergegangen, so daß meine Worte den gegenwärtigen Besitzern nicht gelten) erscheint mir so charakteristisch für das, was die »patriotischen Briten« für richtig halten, daß meine Gefühle für die Juden eine Änderung erfahren haben.

Ich bin jetzt zu der Ansicht gekommen, daß es lächerlich ist, den Juden Eigenschaften zuzuschreiben, die eher typisch englisch als jüdisch sind. Kein Jude würde sich gegen einen anderen Juden so benehmen, wie die »Morning Post« sich mir gegenüber benommen hat. Das Lächerliche dabei ist, daß ich über die Hälfte der »unerhörten Verleumdungen der Juden«, die ich in »Plain English« veröffentlichte, den Spalten der »Morning Post« entnommen hatte; überdies war meine Auffassung über die irische und jede andere politische Frage identisch mit der der »Morning Post«.

Ich könnte in der Tat mit Leichtigkeit beweisen, daß, wenn ich auch viele der Berichte und Statistiken über die Juden der »Morning Post« entnahm, diese Zeitung sich keine Skrupel machte, häufig die Gedanken und Argumente von »Plain English« für ihre Leitartikel zu benutzen. Ich mache ihr keine Vorwürfe darüber, denn je mehr die Argumente und Auffassungen der Zeitschrift »Plain English« in der Welt verbreitet wurden, um so angenehmer war es mir. Aber daß die »Morning Post« einfach meine Ideen benutzte und dann gemeinsame Sache mit meinen Feinden machte, ist mir ganz unfaßlich.

Ich bin daher jetzt der Meinung, daß, wenn es den Engländern gefällt (wie es anscheinend der Fall ist), sich von den Juden bevormunden zu lassen, es keinen Sinn hat, den Juden einen Vorwurf daraus zu machen, wenn sie diese Tatsache ausnutzen. Wenn eine Nation oder eine Partei Lust hat, sich hinzulegen, damit die Juden auf ihnen herumtrampeln, und sie sie noch obendrein auffordern, es zu tun, weshalb sollen dann die Juden diese freundliche Einladung nicht annehmen? Ich pflegte mich früher, als ich »Plain English« besaß, über diese und alle politischen Fragen sehr aufzuregen und war bereit, mich für meine Auffassungen vierteilen oder ins Gefängnis werfen zu lassen. Doch das Benehmen der »Morning Post«, die früher meine Ansichten zu teilen vorgab, und die Gefängnisstrafe, zu der ich verurteilt wurde, weil ich meinem Lande einen Dienst erweisen wollte, haben mich geheilt und mir die Lust genommen, mich jemals wieder in englische Politik oder »patriotische« Bewegungen zu mischen.

Abgesehen von meinen früheren Anklagen gegen Churchill, für die ich schon meine Strafe abgebüßt habe und über die ich kein Wort mehr verlieren möchte, hat mich sein Übergang zur Konservativen Partei, nachdem er fünfundzwanzig Jahre seines Lebens damit verbracht hatte, diese Partei anzugreifen und sie ihrer Macht zu berauben, zu der Überzeugung gebracht, daß kein Platz mehr für mich im politischen Leben Englands ist. Ich habe keine höflichen Ausdrücke für eine derartige Handlungsweise zur Verfügung.

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