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Französische Staatsmänner

Max Nordau: Französische Staatsmänner - Kapitel 9
Quellenangabe
typebiography
authorMax Nordau
titleFranzösische Staatsmänner
publisherVerlag Ullstein & Co
year1916
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Emile Combes

Combes, geboren 1835 in Roquecourbe, einem Dorf des Tarn-Departements, ist der Sohn eines blutarmen Tischlers, den das Schicksal höhnisch mit Kindern überreichlich gesegnet hatte. Der spätere Ministerpräsident lernte in Kindheit und Jugend die bitterste Not kennen. Der Vater konnte für seine Heranbildung nichts aufwenden und überließ den ältesten Sohn deshalb gern einem Bruder, der Geistlicher war und dem kleinen Neffen eine Freistelle im Unterseminar (»petit séminaire«) seines Bistums verschaffte. So studierte der junge Combes bis zur Reifeprüfung und bis zu den Priesterweihen und erwarb sogar den Grad eines Doctor litterarum mit einer Dissertation über »die Psychologie des heiligen Thomas von Aquino«, die weniger durch eigene Gedanken als durch gründliche Gelehrsamkeit Achtung einflößt. Aber es fehlte ihm die Berufung und zum Heucheln die Begabung. Er zog den Priesterrock, kaum daß er ihn angelegt hatte, wieder aus und sah sich nach einem andern Beruf um. Sein Vater war inzwischen gestorben, und er der Ernährer seiner jüngeren Geschwister geworden. Er nahm eine Stelle als Klassenaufseher an einem Gymnasium an, und während er sich tagsüber für ein elendes Gehalt mit den Rangen herumbalgte, denen Verachtung und boshafte Hänselei des armen Teufels von »piou« überlieferungsgemäß als rühmlicher Sport gilt, bereitete er sich in der Nacht für das Studium der Heilkunde vor, das er mit eiserner Ausdauer unter den schlimmsten Widerwärtigkeiten zu Ende führte. Arzt geworden, ließ er sich in dem Städtchen Pons nieder und erwarb sich bald eine bescheidene Praxis, die ihm gerade zu leben und für seine Mutter und Geschwister zu sorgen gestattete. Seine Kranken bezahlten ihn schlecht, behandelten ihn aber ebenso gut wie er sie, denn sie wählten ihn der Reihe nach zum Bürgermeister von Pons, zum Generalrat der Charente Inférieure und – 1885, und seitdem bei jedem Ablauf seines Auftrags – zum Senator.

Combes ist kein Blender. Er hat sich nie vorgedrängt, sich nie weithin bemerkbar machen wollen. Aber die den bescheidenen Mann aus der Nähe beobachteten, müssen doch immer von der Gediegenheit seiner stillen Arbeit einen starken Eindruck empfangen haben, denn er trat nie in eine Versammlung ein, ohne von seinen Kollegen alsbald, oft mit sanfter Nötigung, an die erste Stelle gezogen zu werden. Der Gemeinderat von Pons wählte ihn zum Bürgermeister, der Generalrat seines Departements wählte ihn zum Ersten Vorsitzenden. Der Senat wählte ihn zweimal, 1893 und 1894, zum Zweiten Vorsitzenden. Die Senatsgruppe der fortschrittlichen Republikaner wählte ihn zu ihrem Obmann. Als Léon Bourgeois 1895 Ministerpräsident wurde, wählte er ihn – gegen wie viele stürmische Wettbewerber! –zu seinem Unterrichtsminister. Und als Waldeck-Rousseau 1902 freiwillig zurücktrat, wählte er ihn zu seinem Nachfolger. Ohne Ehrgeiz, ohne Ränke, ohne die kleinen Künste, die bei Strebern Charakter und Talent ersetzen, wurde er nur von der Achtung seiner Weggenossen von Stufe zu Stufe bis zum höchsten aktiven Staatsamt emporgetragen.

Waldeck-Rousseau hielt nach langer Umschau Combes für den geeignetsten Mann, sein Vereinsgesetz in seinem Sinn zu vollstrecken, nämlich unbeugsam bis zu der Grenze, die er im Geiste gezogen hatte, doch nicht um Haaresbreite darüber hinaus, auch wenn ihn die grundstürzenden Parteien noch so wild drängen, die rückschrittlichen noch so rücksichtslos herausfordern sollten. In Waldeck-Rousseaus Absicht war Combes der kräftige Bremser im Kraftwagen, den er bis zu einer stark abschüssigen Straßenkrümmung gelenkt hatte. Nie hat sich jemand in einem andern so schwer getäuscht wie Waldeck-Rousseau in seinem Nachfolger.

Waldeck-Rousseau war in seinen persönlichen Neigungen konservativ bis ins Knochenmark. Er rühmte sich dessen. Er sagte am Beginn seiner politischen Laufbahn: »Die Gemäßigten dürfen vor der Ehre nicht zurückweichen, Gemäßigte genannt zu werden.« Der Dreyfus-Handel machte aus ihm einen Radikalen mit beschränkter Haftpflicht. Den Juristen empörte die Verletzung des formalen Rechtes im Verfahren gegen den angeklagten Offizier. Den Anhänger der altrömischen und Hegelschen Theorie von der Allmacht des Staates beleidigte der Bestand einer Gewalt im Staate, die ihn verachtete und verhöhnte und mit allen seinen Machtmitteln gegen den Willen der Regierung schaltete, nämlich des Jesuiten- und Assumptionistenordens, in deren Hand die Verfolger von Dreyfus bloße Schachfiguren waren. Seine Entrüstung machte ihn zum Ministerpräsidenten, und als solcher sah er es als seine Hauptaufgabe an, die von ihm als rebellisch empfundene Macht der beiden Kampforden Zu brechen. Er unternahm seinen Kulturkampf genau aus denselben Anschauungen heraus wie Fürst Bismarck: nicht als Freidenker, nicht als Gegner geistlicher Gewalt über die Seelen, sondern als starrer Regierungsmann, der auch von der Kirche Unterwerfung unter die Staatsautorität fordert. Waldeck-Rousseau war Realpolitiker genug, um zu wissen, daß er kein Sondergesetz gegen die Jesuiten und Assumptionisten schaffen konnte und daß er zu jeder Gesetzgebung gegen die Orden der Radikalen bedurfte. Er hielt sein Gesetz deshalb allgemein so daß es scheinbar gegen alle Orden gerichtet war, und er schloß, anscheinend ohne Hintergedanken, einen Bund mit den Radikalen, in seinem Geist aber stand von vornherein fest, daß er das allgemeine Ordensgesetz nur gegen die zwei Kongregationen anwenden würde, die er besonders aufs Korn genommen hatte. War das geschehen, so sollte das Gesetz zu einem sehr langen Winterschlaf hingelegt werden. Und mit seinen unheimlichen radikalen Freunden wollte er auch nur so lange gehen, bis er über die gefährlichen Wegstrecken durch den Dreyfus-Sumpf und die Kongregations-Schlucht hinaus gelangt war. Dann gedachte er sich vor ihnen kurz zu verneigen und ungeleitet nach Hause zu gehen.

Ein Mann genauer Ordnung, wie er war, verfuhr Waldeck-Rousseau streng anschlagsmäßig. Als er das Ordensgesetz in dem Maße, das er sich vorausbestimmt, vollstreckt hatte, ging er ab und überließ es Combes, sich seiner Anwendung auf andere als die von ihm ins Auge gefaßten Orden mit Auskunftsmittelchen zu widersetzen.

Es kam jedoch ganz anders. Combes vollstreckte nicht Waldeck-Rousseaus Hintergedanken, sondern den Wortlaut und den Geist des Gesetzes. Er tat mehr. Er strebte über das Gesetz noch hinaus. Er ging aufs Ganze. Er unternahm es, Frankreich aus einer katholischen Monarchie mit erledigtem Thron in eine weltliche Demokratie umzuwandeln. Ein großes Ziel. Und der unscheinbare Mann wuchs zusehends mit seinen größeren Zwecken.

Combes ist der erste französische Staatsmann seit 1792, der es mit der Verweltlichung ernst meinte. Alle seine Vorgänger, auch die grimmig kirchenfeindlich fauchten, streiften das ungeheure Problem nur tangentiell an einem Punkte und flohen es dann in parabolischer, wenn nicht hyperbolischer Kurve. Jules Ferry wurde von den Klerikalen als eine Art Diocletian verschrien. Der berühmte Artikel 7 seines Unterrichtsgesetzes, den er nicht durchsetzen konnte, lautete: »Niemand wird zur Leitung einer öffentlichen oder privaten Lehranstalt oder zur Erteilung des Unterrichts an einer solchen zugelassen, wenn er einer nicht gestatteten Ordenskongregation angehört.« Madier de Montjau, ein alter Achtundvierziger, logischer und aufrichtiger als Ferry, beantragte, daß das Verbot nicht nur die Mitglieder nicht gestatteter Orden, sondern alle Mönche, Nonnen und Weltgeistlichen ohne Ausnahme treffe. Doch davon wollte der angebliche Pfaffenfresser Ferry nichts wissen. In seiner Rede vom 8. Juli 1879 rief er: »Für die Jesuiten Mitleid zu erregen ist zwar in Frankreich unmöglich. Aber sofort strömen Verwahrungen herbei, wenn man den französischen Bauern von der Schließung der Kirchen, der Abschaffung des Katechismus, dem allgemeinen Auszug der Mönche und Nonnen spricht. Das allgemeine Stimmrecht ist eine ungeheure Macht. Man verliert die Wähler rasch, wenn man sie verletzt... Machen Sie der französischen Geistlichkeit begreiflich, daß Sie nicht die leiseste Neigung haben, die Geldbezüge und die geistige Herrschaft der Kirche zu vermindern, daß Sie nur Herren im eigenen Hause sein wollen, dann werden die Dinge sich anders gestalten. Aber erklären Sie nicht 50 000 Geistlichen den Krieg, tun Sie nicht 40 000 Seelsorger in den Bann der öffentlichen Meinung!« Und zwei Jahre später, am 28. Mai 1881, dankte derselbe Ferry bewegt dem Papste Leo XIII. für seine Mahnung an die französischen Katholiken, sich der Republik anzuschließen, und sagte mit Tremolos in der Stimme: »Die Beschwichtigung wird immer allgemeiner werden. Denn sie hat zum Hauptmitarbeiter den höchsten katholischen Einfluß der Welt, sie hat zum edeln und großherzigen Mitschuldigen den Friedenspapst, der im Vatikan thront.« Ferrys Geistesart war die aller anderen republikanischen Minister. De Freycinet fiel am 23. September 1880, weil er als Ministerpräsident hinter dem Rücken seines eigenen Kabinetts mit dem Vatikan im geheimen Über eine Scheinunterwerfung der Jesuiten verhandelte und seine Minister, als sie ihm auf diese Sprünge kamen, ihre Entlassung verlangten. Soll an die geheime oder offenbare Kirchlichkeit eines Jules Simon, Spuller, Goblet, Waldeck-Rousseau erinnert werden? An Challemel-Lacour, der »Enthaltung von allem« empfahl, was »die klerikalen Departements beunruhigen oder entfremden könnte«, oder selbst an Jaurès, der seine Kinder mit Jordanwasser taufen ließ, vermutlich weil dies besser hält? An die minder berühmten Politiker in Stadt und Dorf, die in Reden gegen die Kirche wettern und ihre Kinder in die Klosterschule schicken? Sie alle hielten sich an die freilich anders gemeinte Empfehlung der »Weisheit des Brahmanen«:

»Ein rechter Mann hat zwei Gesichter, die er hält:
Das eine für sein Haus, das andre für die Welt.«

Combes hatte nur ein Gesicht für Haus und Welt, und das war das Neue an seinem Falle. Er hatte sich selbst von den Dogmen befreit, er wollte Frankreich von ihnen befreien. Er war kein Schaufechter, sondern ein Kämpfer auf Leben und Tod.

Und wahrlich, diese Selbstbefreiung, die Vorbedingung der Befreiung eines Volkes, war ihm nicht leicht geworden. Die Medizin hatte ihm zwar geholfen, sich aus der Gottesgelahrtheit und der allseitig gebundenen thomistischen Philosophie herauszuarbeiten, aber die erste katholische Färbung hält gut und wird auch mit naturwissenschaftlichen Spülbädern nicht ganz weggewaschen. Er ist im tiefsten Innern mit Glaubens- oder doch Ahnungs- und Sehnsuchtspoesie durchtränkt, er hat sich 1902 in der Kammer als einen Spiritualisten, als einen Gottgläubigen bekannt, und selbst als er unerschrocken auf die Trennung von Staat und Kirche und auf die Überwindung des Katholizismus in der französischen Volksseele losschritt, schien ihm der bloße Rationalismus oder Agnostizismus kein befriedigendes Ideal der Volkserziehung, und er träumte für Frankreich einen staatlich gelehrten »Neuen Glauben« nach der David Friedrich Straußschen Offenbarung: ein Gemisch von Kunstandacht, Schönheitsdienst und altruistischer Bitt- und Bußstimmung.

Man versteht diesen Seelenzustand besser, wenn man Combes' Ursprünge kennt. Er ist der Nachkomme von Albigensern. Seine Vorfahren waren die heiligsten Ketzer, die jemals die katholische Kirche bedroht haben, stille, tiefe Schwärmer, die sich mit ihrem Gott unter vier Augen begegnen wollten und unwillig die Dazwischenkunft des Geistlichen zurückwiesen; die auf Tugend und Sittlichkeit alles, auf Messe und Beichte gar nichts gaben und die ihre Lehrer und Führer – Priester kann man nicht sagen – »parfaits«, »die Vollkommenen«, nannten, weil die Religion ihnen Selbstvervollkommnung und nichts anderes bedeutete. Der Freidenker Combes, der immer noch bang mit den Ewigkeitsfragen ringt, ist ein unbewußter verspäteter Albigenser. Er glaubte nur das Geisterbefreiungswerk der Enzyklopädisten und der Umwälzung fortzusetzen, doch sein Unternehmen wurzelte noch viel tiefer in der französischen Geschichte, es knüpfte an das furchtbare Ringen zwischen Raymond von Toulouse und Simon von Montfort, zwischen dem kritischen Süden und dem fanatischen Norden an und nahm den Kampf von neuem auf, in dem vor sieben Jahrhunderten seine Vorfahren tragisch unterlegen sind.

Die Klerikalen verteidigten mit begreiflicher Zähigkeit ihre Stellung, sie konnten sie jedoch nicht retten. Combes leitete in die Wege, was alle französischen Staatsmänner vor ihm für unmöglich erklärt hatten: die Trennung von Staat und Kirche. Er zerriß einseitig das Konkordat, dieses vielleicht schwierigste und geschickteste Werk Napoleons I., berief Frankreichs Vertreter beim Vatikan ab und bereitete die Beschlagnahme des Kirchenvermögens und sogar der Kirchen, Pfarrhäuser, Bischofspaläste und Seminare vor. Er war bereit, alle dem Gottesdienste geweihten Gebäude mit ihrer Einrichtung und dem zu ihrem Unterhalt dienenden beweglichen und unbeweglichen Eigentum Kultusvereinigungen zu überlassen, die in jeder Pfarrgemeinde gebildet und vom zuständigen Bischof als rechtgläubig katholisch anerkannt werden sollten. Der Papst gestattete die Bildung dieser Vereinigungen nicht, die Katholiken wiesen die Hand zurück, die die französische Regierung ihnen reichen wollte, und die Trennung vollzog sich unter seinem Nachfolger Rouvier in ihrer schroffsten Form. Vorher waren die staatlich nicht genehmigten Ordensniederlassungen, 384 Männer- und 662 Frauenklöster, geschlossen und beschlagnahmt und ihre Insassen, 7444 Mönche und rund 14 000 Nonnen, verjagt worden. Die Gläubigen widersetzten sich vielfach tätlich der Aufnahme des Kirchenvermögensinventars, der Aufhebung der Klöster und der Austreibung der Ordensleute, und diese Amtshandlungen mußten unter militärischem Schutz vollzogen werden. Combes ließ sich nicht ins Bockshorn jagen und vollstreckte seine Ordensgesetze mit einer Festigkeit, die kein Zögern und kein Schwanken kannte.

Als er seine Arbeit, die schwerste, die ein französischer Staatsmann je unternommen hatte, getan glaubte, erinnerte er sich des Beispiels seines Vorgängers und verehrten Vorbildes Waldeck-Rousseau und trat nach zweieinhalbjähriger Leitung der Regierungsgeschäfte am 18. Januar 1905 von seiner Stellung an der Spitze des Ministeriums zurück. Nichts nötigte ihn dazu. Aber ganz freiwillig war es doch nicht. Seine Mehrheit in der Kammer zeigte nämlich in den letzten Wochen die Neigung, immer mehr zusammenzuschrumpfen, und war am 14. Januar 1905 bei einer Abstimmung auf sechs Stimmen gesunken. Er wollte es nicht darauf ankommen lassen, in der Minderheit zu bleiben, und da er auch seiner Natur nach kein Kleber ist, kam er seinem Sturz durch den Rücktritt aus eigener Bewegung zuvor.

Er blieb Senator und Vorsitzender seiner Parteigruppe. Sein Einfluß nahm mit den Jahren eher zu als ab. Sein Rat bestimmte an entscheidenden Wendungen häufig die Haltung der Kammermehrheit, die sich für grundsätzliche Abstimmungen bei ihm das Losungswort holte, und mehr als einmal wollte man ihn wieder an die Regierung berufen, er lehnte jedoch immer ab. Erst im zweiten Jahre des Krieges von 1914 ließ er sich überreden, ein Ministerium ohne Portefeuille zu übernehmen, weil er es als seine Pflicht erachtete, in der Stunde der Gefahr seinem bedrängten Vaterlande seine Dienste, den tätigen Regierungsmitgliedern das Gewicht seines Ansehens und seinen Rat nicht zu verweigern und die schwere Verantwortlichkeit mit ihnen zu teilen. Auf ihn ist es in erster Reihe zurückzuführen, daß die Französische Republik heute der einzige altgeschichtliche Großstaat ist, der amtlich keinen Konfessionalismus kennt, gänzlich auf weltlicher Grundlage steht, jeden Bürger »nach seiner Fasson selig werden läßt« und die Religion, ohne sie im geringsten zu verfolgen oder zu schmähen, zu jedermanns Privatsache gemacht hat. Es gehörte fast übermenschlicher Mut dazu, die »älteste Tochter der Kirche« von ihrer Mutter zu trennen, von ihr den freiwilligen Verzicht auf ihr Elternerbe zu erlangen und sie zu emanzipieren. Der Versuch, den Combes gewagt hat, ist für das Verhältnis von Staat und Kirche in der ganzen Menschheit von größter Bedeutung.

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