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Fragmente aus früherer Zeit

Ernst Barlach: Fragmente aus früherer Zeit - Kapitel 36
Quellenangabe
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typenarrative
authorErnst Barlach
booktitleProsa aus vier Jahrzehnten
titleFragmente aus früherer Zeit
publisherUnion Verlag Berlin
editorElmar Jansen
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090407
projectidf15596bf
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So, so ist es

Ich finde, wer Ästhetik ihrer selbst wegen betreibt, der tut etwas wie Sünde wider den heiligen Geist, Kunst-Schönheitsbetrieb der höheren Töchter.

Sie wissen nicht, daß das alles doch nur Aussprache eines Innern ist, nur die Maske – allerdings organisch verbunden – vor dem innern Leben. Sie fangen Schein und denken, ohne Feuer leuchten sie weiter. Aber das innere Feuer heißt Begeisterung, Leidenschaft, Drang, Überzeugung.

Arbeit und leidenschaftliche Liebe ist das einzige, was wert ist, sich auszusprechen, für stärkere Naturen: Ich will und kann nicht anders, als ich tue.

Mein Lebensstil ist bei mir beschlossen, und die Gesellschaft stört mich im Wesensten: mit Fahrigkeit, Zerstreuung, Amüsiertheit, Schön- und Scheingeistigkeit.

Ich dagegen will: Weiligkeit, Sammlung, Freude, Wahrheit und Vollendung.

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