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Fabeln und Erzšhlungen

Christian FŁrchtegott Gellert: Fabeln und Erzšhlungen - Kapitel 98
Quellenangabe
typepoem
booktitleFabeln und Erzšhlungen
authorChristian FŁrchtegott Gellert
year1989
publisherVerlag Werner Dausien
addressHanau
isbn3-7684-4920-3
titleFabeln und Erzšhlungen
pages3
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1746
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Emil

        Emil, der seit geraumer Zeit,
Den Klugen wohl bekannt, bei seinen Büchern lebte,
Und mehr nach der Geschicklichkeit
Zu einem Amt, als nach dem Amte strebte,
Ward einst von einem Freund gefragt,
Warum er denn kein Amt noch hätte,
Da doch die ganze Stadt so rühmlich von ihm redte,
Und mancher sich vor ihm schon in ein Amt gewagt,
Der nicht den zehnten Teil von seinen Gaben hätte?
»Ich«, sprach Emil, »will lieber, daß man fragt,
Warum man mich doch ohn ein Amt läßt leben,
Als daß man fragt: warum man mir ein Amt gegeben?«
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