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Fabeln aus: Figuren zu meinem ABC-Buch oder über die Anfangsgründe meines Denkens

Johann Heinrich Pestalozzi: Fabeln aus: Figuren zu meinem ABC-Buch oder über die Anfangsgründe meines Denkens - Kapitel 3
Quellenangabe
typefable
titleFabeln aus: Figuren zu meinem ABC-Buch oder über die Anfangsgründe meines Denkens
authorJohann Heinrich Pestalozzi
senderhttp://pestalozzi.hbi-stuttgart.de/neuhof/fabeln.xml
created20020304
publisherCotta
firstpub1797
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Der Berg und die Ebene

Der Berg sagte zur Ebene: ich bin höher als du. Kann sein, erwiderte die Ebene; aber ich bin alles, und du bist nur eine Ausnahme von mir.

*

Der Teil wäre immer so gerne mehr als das Ganze; das Zufällige erhebt sich so gerne über das Wesentliche; alles Gemeine spricht so gerne die Eigentümlichkeit des Vorzüglichen an; der Dachziegel selber scheint sich in seiner Höhe weit mehr zu fühlen als die Quaderstücke, auf denen die Mauern seines Hauses ruhen. Auch das Menschengeschlecht wirft allgemein auf die Ausnahmen der Dinge eine weit grössere Aufmerksamkeit als auf das, was diese Dinge in der Regel allgemein sind. Das geht so weit, daß man gewöhnlich in den Anstalten für Blinde und Taubstumme einen sehr grossen psychologischen Takt in ihren Unterrichtsweisen angewandt findet und allgemein als notwendig anerkennt, indessen man in gewohnten Volksschulen kaum daran denkt, daß für den Unterricht gemeiner Kinder, die alle fünf Sinne in der Ordnung haben, auch so ein psychologischer Takt in ihrer Unterrichtsweise notwendig wäre.

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