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Magnus Gottfried Lichtwer: Fabeln - Kapitel 96
Quellenangabe
typefable
booktitleLichtwer's Fabeln
authorMagnus Gottfried Lichtwer
year1842
firstpub1748
publisherBibliographisches Institut
addressHildburghausen und Amsterdam
titleFabeln
pages188
created20110426
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Die Wespe und der Knabe.

            Eine kühne Wespe stach
Hänschen, als es Aepfel brach,
In die Hand, eh' er es dachte.
Hänschen, das erbärmlich schrie,
War so glücklich, daß es sie
Auf der Flucht noch habhaft machte.

    Gnade! rief die Thäterin,
Weil ich gar nicht strafbar bin;
Willst du Blutschuld auf dich laden?
Meinen Stachel, der dich kränkt,
Hat mir die Natur geschenkt,
Und ich muß gezwungen schaden.

    Mußt du's? fragt der kleine Mann.
Ja, da ich's nicht ändern kann.
Eben d'rum, versetzt der Knabe,
Weil dir das unmöglich fällt,
Schaff' ich dich auch aus der Welt,
Daß man Friede vor dir habe.

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